Andachtsreihe
Im Wintersemester 2009/2010 stehen unsere Andachten am Mittwochabend unter der Überschrift:
„Rund um den Wein“
Du lässtest Saat wachsen zu Nutz den Menschen, …dass der Wein erfreue des Menschen Herz… – Psalm 104, 14 f.

Schon zu biblischen Zeiten gab es Weinberge, Weingärtner, Weintrauben und natürlich den daraus entstehenden Wein. Er war ein beliebtes Getränk, das bei keiner Mahlzeit und keinem Fest fehlte. Deshalb finden wir in der Bibel viele Geschichten und Gleichnisse „rund um den Wein“.
Von Noah wird z. B. erzählt, wie er nach der Sintflut sofort einen Weinberg pflanzte. Er war von dem Ergebnis so begeistert, dass seine Söhne ihn eines Tages sturztrunken in seinem Zelt fanden. (1. Mose 9, 20 ff.)
Es gibt den grausamen König Ahab, der seinen Nachbarn Nabot umbringen ließ, weil er unbedingt seinen Weinberg kaufen wollte. Nabot weigerte sich, weil es ein wertvolles Familienerbe darstellte. (1.Könige 21,1 ff.)
Im Neuen Testament fallen vor allem die vielen Gleichnisse Jesu auf, in denen Wein vorkommt. Es gibt die Arbeiter im Weinberg, die alle den gleichen Lohn empfangen, unabhängig von der Länge ihrer Arbeitszeit. (Matthäus 20, 1 ff.)
Ein anderes Gleichnis handelt von bösen Weingärtnern, die zuerst die Knechte ihres Herrn und nachher sogar seinen Sohn umbringen, weil sie die Früchte selber behalten wollten. (Matthäus 21, 33 ff.)
Meistens vergleicht Jesus dabei Gott mit einem Weinbergbesitzer. So gibt es auch den, der zwei verschiedene Söhne hatte (Matthäus 21, 28 ff.).
Ein anderes Mal hören wir von einem Weinbauer, der in seinem Weinberg auch noch einen Feigenbaum stehen hat, um den er sich eigentlich nicht mehr kümmern will, weil der keine Früchte bringt. (Lukas 13, 6 ff.) Und schließlich sagt Jesus: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.“ (Johannes 15, 5)
Diese und noch viele weitere Geschichten „rund um den Wein“ wollen wir in
unseren Andachten bedenken und dabei entdecken, was die Bibel uns über Gott und Jesus, über unser Leben und unseren Glauben sagen möchte.
