Mittwoch, 12. Februar:

KZ und Comics – Frühe Darstellungen nationalsozialistischer Konzentrationslager in U.S.-amerikanischen Comics

Schon während der Nazizeit wurden im „Golden Age“ der amerikanischen Comis (1938 – 1955) Konzentrationalger dargestellt. Sie fanden sich insbesondere in Superhelden-, Kriegs-, Abenteuer-, und Horrorcomics.

Markus Streb zeigt in seinem Vortrag, wie diese Darstellungen aussahen und setzt dies in Bezug zu dem, was die US-amerikanische Gesellschaft über nationalsozialistische Verbrechen wissen konnte oder wollte. Er wird veranschaulichen, welche Rolle die Darstellung von Jüdinnen und Juden in den Comics spielte. Dabei werden wiederkehrende Motive, wie auch die Entstehungskontexte einzelner Geschichten vorgestellt.

Markus Streb promoviert an der Justus-Liebig-Universität zu Genderkonstruktionen in Comics über die Shoah. Daneben forscht er zu jüdischem Leben in Hessen vor und während des Nationalsozialismus. Er beschäftigt sich außerdem mit Repräsentationen und Reflexionen von Antisemitismus.

19.30 Uhr Andacht in der Unikirche

20.15 Uhr Themenabend „KZs in amerikanischen Comics“ in der ESG

Ein Abend der Kieler Amerikagesellschaft in Kooperation mit der ESG und der Jüdischen Gemeinde, Kiel.